E 2121
In 80 Tagen um die Welt

Produktionsdaten:


Erscheinungsjahr

1976
1. Katalognummer E 2121
2. Katalognummer 115 589.0
Spielzeit 23'38" / 23'25"
Label Erstausgabe JUGEND (weiß/rot)
Tonträgerformat LP / MC / CD
Cover

Hans Möller


Musik I:

»In 80 Tagen um die Welt« wurde mit Musik unterlegt, die auf den LPs


»Treasure Island«



Happy House Records C-34

The Britannia Players


»East Of Suez«



somerset 11200

101 Strings


»Hansel and Gretel«



Happy House Records C-24

The Children's Theatre Players and Orchestra


»Favorite Bedtime Stories«



Happy House Records C-27

»Snow White and the Seven Dwarfs«



Happy House Records C-29

The Children's Theatre Players and Orchestra


zu finden ist:




Lord Phileas Fogg: »Hier ist ein Scheck.«

»Treasure Island«, Zwischenmusik (Variation
der Strophenmelodie des Shantys »Sailing«)



Passepartout: »Das glaube, wer will!«

»Treasure Island«, Zwischenmusik



Detective Jonathan Fix: »So hören Sie doch!«

»East of Suez«, »Song Of India«



Detective Jonathan Fix: »Was bleibt mir übrig, Mylord?«

»Treasure Island«, Zwischenmusik



Lord Phileas Fogg: »Da, die Tore der Pagode öffnen sich.«

»East of Suez«, »Song Of India«



Passepartout: »Ja!«

Detective Jonathan Fix: »Los!«

»Treasure Island«, Zwischenmusik



Lord Phileas Fogg: »Es war selbstverständlich, daß wir Sie vom Scheiterhaufen gerettet haben.«

[scheinbar nicht verwendete Orchestermusik
der Hörspielreihe von »Happy House Records«]



Detective Jonathan Fix: »Noch nicht ... «

Passepartout: »Ha ha!«

»Hansel and Gretel«, Zwischenmusik
(Orchesterversion der Szene »Hola! Himmel,
die Mutter!« aus der Oper »Hänsel und Gretel«
von Engelbert Humperdinck [1854-1921])



Lord Phileas Fogg: »In New York gibt es viele Schiffe.«

»Hansel and Gretel«, Zwischenmusik
(Orchesterversion der Szene »Hola! Himmel,
die Mutter!« aus der Oper »Hänsel und Gretel«
von Engelbert Humperdinck [1854-1921])



Passepartout: »Ach, also schön, ich hol' sie.«

»Hansel and Gretel«, Zwischenmusik
(Orchesterversion der Szene »Hola! Himmel,
die Mutter!« aus der Oper »Hänsel und Gretel«
von Engelbert Humperdinck [1854-1921])



Lord Phileas Fogg: »Um zwanzig Uhr fünfundvierzig sind wir im Club.«

»Hansel and Gretel«, Zwischenmusik
(Orchesterversion der Szene »Hola! Himmel,
die Mutter!« aus der Oper »Hänsel und Gretel«
von Engelbert Humperdinck [1854-1921])



Lord Phileas Fogg: »Bestelle das Aufgebot für morgen, Sonntag.«

»Hansel and Gretel«, Zwischenmusik
(Orchesterversion der Szene »Hola! Himmel,
die Mutter!« aus der Oper »Hänsel und Gretel«
von Engelbert Humperdinck [1854-1921])



Lord Phileas Fogg: »Wunderbar, Passepartout, dann kann ich morgen in aller Ruhe in den Club fahren.«

»Favorite Bedtime Stories«, »Puss in Boots«,
Zwischenmusik



Mr. Sullivan: »Das ist unglaublich!« (Gemurmel.)

»Snow White and the Seven Dwarfs«,
Zwischenmusik




Musik II:

In den späten 1960'er Jahren fügte Dave L. Miller seinem Vinylimperium ein weiteres Label hinzu: »Happy House Records«, welches in den USA und Großbritannien auf den Markt kam und auch englischsprachige Hörspiele umfaßte. 1972 besann man sich in Deutschland bei Miller International auf diese Wortproduktionen und übernahm fortan viele der dort verwendeten Zwischenmusiken in zahlreiche EUROPA-Hörspiele, teilweise bis über die LP-Ära hinaus.

Die von Bill Holcombe komponierten Stücke greifen nicht selten auf folkloristische oder klassische Elemente zurück. So erklingen in »Rag Doll's Adventures in Animal Land« die Melodie »Poupée valsante« von Ede Poldini (1869-1957), in »Hansel and Gretel« Melodien aus der Oper »Hänsel und Gretel« von Engelbert Humperdinck (1854-1921) und in »Treasure Island« verschiedene Variationen des traditionellen Shantys »Sailing«.

Für die Recherchen und Informationen rund um das Thema »Happy House Records« geht ein achtungsvoller Dank an Jooce.





Autor:

Der französische Schriftsteller Jules-Gabriel Verne (1828-1905) suchte bereits während seiner Studienzeit Kontakt zur Pariser Literaturszene. Aus seiner Feder flossen in den Jahren Werke für alle möglichen Genres, bis er sich schließlich auf Abenteuer- und Reiseerzählungen spezialisierte. Seinem Glauben an die Weiterentwicklung der Technik folgend schrieb Verne zudem Science-Fiction-Geschichten. All diese Romane, welche vornehmlich für ein jüngeres und männliches Publikum konzipiert waren, brachten ihm gutes Geld und einen Ruf über die Grenzen Frankreichs hinaus ein. Die heute bekanntesten Geschichten stammen aus den 1860'er und 1870'er Jahren. Zu dem umfangreichen Werk Vernes zählen unter anderem:

»Reise zum Mittelpunkt der Erde« (1864)
»Die Kinder des Käpt'n Grant« (1867/1868)
»20 000 Meilen unter dem Meer« (1869/1870)
• »In 80 Tagen um die Welt« (1873)
»Die geheimnisvolle Insel« (1874/1875)
»Der Stahlelefant« (1880)

Außerdem schrieb Jules Verne eine Fortsetzung des Romans »Der Schweizerische Robinson« von Johann Rudolf Wyss mit dem Titel »Das zweite Vaterland«.



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