115 110.0
Hui Buh
(11)
das Schloßgespenst
in der alten Poltermühle

Produktionsdaten:


Cover

Hans Möller
Katalognummer 115 110.0
Label Erstausgabe JUGEND (gelb)
Erscheinungsjahr 1978
Spielzeit 17'15" / 17'14"
2. Cover
2. Katalognummer
Tonträgerformat

LP / MC / CD


Personalia:

Die von dem Maler gemalten Gespensterportraits in der Poltermühle spricht Hans Clarin.





Musik:

Die in diesem Hörspiel verwendete musikalische Untermalung wurde aller Wahrscheinlichkeit nach als reine Hörspielmusik produziert und bis heute außerhalb eines Hörspiels nicht veröffentlicht.





Anmerkung I:

Beginnend mit dieser Folge entfiel der Zusatz »das Schloßgespenst« im Titel des LP-Frontcovers.





Anmerkung II:

»Hui Buh das Schloßgespenst« war zunächst gar nicht als Serie konzipiert. Auf Grund des großen Erfolges des Einzelhörspiels von 1969 erschienen jedoch ab 1973 weitere Episoden. Die Folgen (1) bis (15) wurden als LP und MC herausgegeben, die Folgen (16) bis (23) nur noch als MC. Die Titel dieser letzten acht »Hui Buh das Schloßgespenst«-Folgen lauten

515 141.4 (16) und die schauerliche Verwünschung
515 142.2 (17) und das wilde Geisterheer
515 143.0 (18) und der rabenschwarze Dämon
515 144.9 (19) und die Schreckensnacht im Burgturm
515 145.7 (20) in der Teufelsschlucht
515 146.5 (21) in der Gruselgruft
515 147.3 (22) und die Irrlichter im Moor
515 148.1 (23) und das furchtbare Phantom





Curiosa - Parallelwelten:

Hui Buhs Abenteuer in der alten Poltermühle (der Sturz die Treppe hinab, das Wettkegeln und Gefangennehmen der anderen Gespenster sowie schließlich die gerade nicht durch das Gespenst verursachte Furcht und Flucht des Malers) gleichen den Abenteuern des Jungen aus dem »Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen« (E 285, Seite 2), festgehalten von den Gebrüdern Jacob (1785-1863) und Wilhelm Grimm (1786-1859). Es scheint, als habe Eberhard Alexander-Burgh sich hiervon zumindest inspirieren lassen.





Autor:

Eberhard Alexander-Burgh (1928-2004) widmete sich nach Abschluß seines Germanistikstudiums in erster Linie der Jugendliteratur. Zunächst arbeitete er für Rundfunk und Fernsehen (»Sandmännchen«), später folgten Dialogbücher für Tonträger. Hierbei entstanden sowohl Hörspielfassungen von Texten fremder Autoren wie auch eigene Werke. Zu den erfolgreichsten Schöpfungen aus der Feder Eberhard Alexander-Burghs zählen die Serien »Hui Buh das Schloßgespenst« sowie »Die Hexe Schrumpeldei«. Nach seinem Tod wurde eine Bibliothek in Berlin-Wilmersdorf nach dem Autor benannt. Von Eberhard Alexander-Burgh geschriebene und unter dem EUROPA-Label erschienene Hörspiele sind:

»Die Lügenprinzessin«
»Käptn Buddelrum - Abenteuer in fernen Ländern«
»Käptn Buddelrum - Abenteuer auf den Weltmeeren«
»Der Faxenmax«
»Käptn Buddelrum - Abenteuer auf südlichen Meeren«
»Der Räuberhauptmann Potzblitz«
»Das kleine Monster«
»Vati hat gesagt ... «
»Meisterdetektiv Neunmalklug«
»Der schüchterne Löwe«
»Der Zauberer Zackzarack«
»Das Zauberlaken«
»Peter und die drei großen F's«
»Schlüsseleddy und Gorillababy dreh'n ein Super-Ding«
• »Der unheimliche Phantoll (1) und der gelbe Diamant«
• »Der unheimliche Phantoll (2) und die Lordräuber«
• »Der listige Löwe«
• »Rumpelmuck, der Poltergeist«
• »Balduin, der Gepäckträger mit der goldenen 1«
• »Der brüllende Löwe (3)«
• »Der seltsame Löwe (4)«



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