E 248

Produktionsdaten:


Erscheinungsjahr

1969
Katalognummer E 248
Spielzeit 20'21" / 22'04"
Label Erstausgabe jugendserie (weiß/rot)
Tonträgerformat LP / CD
Cover Marion Langeheineken


& Benito Tonon


Personalia:

Unter den Rufen der Seeleute und Seeräuber finden sich in wechselnder Zusammensetzung die Stimmen von Marco Fehrs, Konrad Halver, Michael Poelchau und Michael Weckler.





Musik:

Als musikalische Untermalung für »Klaus Störtebeker - Gottes Freund und aller Welt Feind« wurde ausschließlich klassische Musik von Peter Tschaikowsky (1840-1893) verwendet, die auf den LPs


»Tschaikowsky - Symphonie Nr. 6, 'Pathétique'«



somerset 538
(Erstauflage)


E 406
(Neuauflage)

London Philharmonic Orchestra
Dirigent: Sir Adrian Boult


»Tschaikowsky - 1812 Ouvertüre / Capriccio italien«



somerset 547

Norddeutsches Symphonie-Orchester Hamburg
Dirigent: Wilhelm Schüchter


zu finden ist:




Beginn der 1. Seite

Peter Tschaikowsky: »Symphonie Nr. 6, h-moll«,
'Pathétique', 3. Satz



Erzähler: »Die Gefangenen an Bord nimmt Störtebeker Kurs auf Stralsund, während Wigbalds 'Seetiger' erstmals auf Kaperfahrt geht.«

Peter Tschaikowsky: »Ouvertüre solenelle 1812«



die Seeräuber: »Wir sind im Kampfe vereint, des lieben Gottes Freund und aller Welt Feind!«

Peter Tschaikowsky: »Ouvertüre solenelle 1812«



Klaus Störtebeker: »Wismar ist unser Ziel!«

Peter Tschaikowsky: »Symphonie Nr. 6, h-moll«,
'Pathétique', 3. Satz



Gödecke Micheel: »Nun denn: viel Glück dir und deinen Leuten, Klaus Störtebeker!«

Peter Tschaikowsky: »Symphonie Nr. 6, h-moll«,
'Pathétique', 3. Satz



Erzähler: »Störtebeker ist noch einmal davongekommen.«

Peter Tschaikowsky: »Symphonie Nr. 6, h-moll«,
'Pathétique', 3. Satz



Beginn der 2. Seite

Peter Tschaikowsky: »Symphonie Nr. 6, h-moll«,
'Pathétique', 3. Satz



Erzähler: »Nichts in der Stadt bleibt verschont außer den Gebäuden und den Hafenanlagen.«

Peter Tschaikowsky: »Ouvertüre solenelle 1812«



Erzähler: »Wild wie ein Panther verteilt der Pirat Schwertstreiche nach allen Seiten, und es gelingt ihm, den Schlosswachen zu entkommen.«

Peter Tschaikowsky: »Ouvertüre solenelle 1812«



Gödecke Micheel: »Unter Führung des Großmeisters vom Deutschen Orden, Konrad von Jungingen, haben sie Wisby erorbert und deine Vitalienbrüder samt ihren Schiffen vernichtet.«

Peter Tschaikowsky: »Ouvertüre solenelle 1812«



Klaus Störtebeker: »Jedes Hamburger Schiff, das unseren Weg noch zu kreuzen wagt, werden wir in den Grund bohren!«

Peter Tschaikowsky: »Ouvertüre solenelle 1812«



Gödecke Micheel: »Möge der Himmel dich beschützen und unsere Wege bald wieder zusammenführen.«

Peter Tschaikowsky: »Ouvertüre solenelle 1812«



Erzähler: »Der Kampf ist zuende.«

Peter Tschaikowsky: »Symphonie Nr. 6, h-moll«,
'Pathétique', 2. Satz




Anmerkung:

Der Text unter der Coverzeichnung lautet:


Wo unsre Fahne weht,
ist es für jedes Schiff zu spät!

Klaus Störtebeker - Kapitän der "Haifisch"

Wir sind im Kampfe vereint,
Des lieben Gottes Freund und aller Welt Feind.






Autor:

Der Geschichtsschreiber Hermann Korner (circa 1365-1438) verfasste Anfang des 15. Jahrhunderts seine »Chronica novella« und hielt mit dieser erstmalig die Geschichten um Klaus Störtebeker schriftlich fest. Ging man bis in die ersten Jahre des 21. Jahrhunderts hinein noch davon aus, dass es sich bei Klaus Störtebeker um einen aus Wismar stammenden Seeräuber handelte, der von circa 1360 bis 1401 gelebt haben soll, so nimmt man nach neuen Erkenntnissen an, dass ein Danziger Kaufmann namens Johann Störtebeker die Person sein soll, um die sich die Piratenlegenden ranken. Allerdings war besagter Johann kein Pirat und starb erst im Jahre 1413.



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