115 444.3


Produktionsdaten:


Erscheinungsjahr

1982
Katalognummer 115 444.3
Spielzeit 16'56" / 16'57"
Label Cover EUROPA
Label LP JUGEND (gelb)
Tonträgerformat LP / MC
Cover

Künstler unbekannt


Seitenaufteilung:
1
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
2
Die sieben Schwaben




Musik:
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Das Hörspiel wurde neben Hörspielmusik von Chris J. Evans (Christopher Evans-Ironside) und Hörspielmusik noch nicht genau bestimmter Herkunft mit Musik unterlegt, die auf der LP


»24 bunte Kinderlieder«



E 2075

Andrea, Barbara, Lothar, Viola & der Rubino-Chor
und ein Orchester
Arrangement & Leitung: Chris Evans


zu finden ist:




Erzähler: »Sie hatten ja keine Kinder.«

»Es klappert die Mühle am rauschenden Bach«
(dort: Vokalversion)



der König: »Das Bürschchen bin ich los.«

»Hopp, hopp, hopp« (dort: Vokalversion)



Glückskind: »Ich weiß nämlich alles.«

»Hopp, hopp, hopp« (dort: Vokalversion)



Glückskind: »Wartet nur, bis ich wiederkomme.«

»Hopp, hopp, hopp« (dort: Vokalversion)



Glückskind: »Ich weiß nämlich alles.«

»Hopp, hopp, hopp« (dort: Vokalversion)


Die sieben Schwaben

Das Hörspiel wurde neben Hörspielmusik noch nicht genau bestimmter Herkunft mit Musik unterlegt, die auf der LP


»24 bunte Kinderlieder«



E 2075

Andrea, Barbara, Lothar, Viola & der Rubino-Chor
und ein Orchester
Arrangement & Leitung: Chris Evans


zu finden ist:




Erzähler: »Die sieben Schwaben«

»Häschen in der Grube« (dort: Vokalversion)



Herr Schulz: »Dann sind wir uns ja alle sieben einig.«

»Als unser Mops ein Möpschen war«
(dort: Vokalversion)



Erzähler: »Guten Mutes zogen die sieben Schwaben nun mit ihrem starken Spieß des Weges auf der Suche nach Abenteuern.«

»Häschen in der Grube« (dort: Vokalversion)



Erzähler: »Als sie das merkten, schämten sie sich ihrer großen Angst und schwuren sich, diese ihre erste Heldentat niemandem zu erzählen.«

»Häschen in der Grube« (dort: Vokalversion)



Herr Schulz: »An die Arbeit, marsch, marsch!«

Hörspielmusik noch nicht genau bestimmter Herkunft

»Häschen in der Grube« (dort: Vokalversion)



Erzähler: »Mit leicht gequetschten Rippen rappelten sich die Helden auf und marschierten an ihrem starken Spieß weiter zu neuem Abenteuer und neuer Gefahr.«

»Häschen in der Grube« (dort: Vokalversion)



Marli: »Also, ich glaub', ich kann gar nichts essen.«

Hörspielmusik noch nicht genau bestimmter Herkunft

»Mein Kater Mully« (dort: Vokalversion)



Erzähler: »In alter Marschordnung schritten die sieben Schwaben hurtig vom Ufer auf den Wald zu, in dem das Ungeheuer ihrer Meinung nach sitzen sollte.«

»Häschen in der Grube« (dort: Vokalversion)




Anmerkung I:

Die Serie, die als LP und MC erschien, trug als Cassetten-Ausgabe den Titel »Die Märchenbox«.





Anmerkung II:

Die Folgen (14) bis (20) erschienen nur noch als »Märchenbox«-MC mit den Katalognummern

515 457.0 - 515 463.4.

Präsentiert werden auf den sieben Folgen die Märchen

(14) Zwerg Nase • Der fliegende Koffer
(15) Der kleine Däumling • Der kleine Häwelmann
(16) Der Schweinehirt • Die Gänsemagd
(17) König Drosselbart • Tausendschön
(18) Von dem Fischer und seiner Frau • Die goldene Gans
(19) Der standhafte Zinnsoldat • Die drei Schweinchen
(20) Das Schlaraffenland • Goldmarie und Pechmarie





weitere Produktionen I:

»Der Teufel mit den drei goldenen Haaren« erschien bereits 1970 unter der Regie von Konrad Halver in einer abweichenden Hörspielbearbeitung, alternativen Sprechern und anderer Musik.



»Der Teufel mit den drei goldenen Haaren«



E 285




weitere Produktionen II:

»Die sieben Schwaben« erschien bereits 1971 unter der Regie von Konrad Halver in einer fast identischen Hörspielbearbeitung, aber alternativen Sprechern und anderer Musik.



»Die sieben Schwaben«



E 258




Curiosa - Der Fehlerteufel mit den drei goldenen Haaren:

Auf dem rückwärtigen Cover findet sich die Angabe, das Märchen »Die sieben Schwaben« stamme von Ludwig Brechstein.





Autor I - Die Gebrüder Grimm
(»Der Teufel mit den drei goldenen Haaren«):

Die Brüder Jacob (1785-1863) und Wilhelm (1786-1859) Grimm haben sich um viele Forschungen in der deutschen Sprache und Literatur verdient gemacht. Eine ihrer ersten Arbeiten stellt dabei die Sammlung »Kinder- und Hausmärchen« dar. Dabei wurden die enthaltenen Geschichten nicht von den Brüdern erfunden, sondern zusammengetragen und bearbeitet. Band I erschien im Jahre 1812, Band II drei Jahre später. Beide Bände wurden 1819 neu herausgegeben, da viele Passagen als zu erotisch empfunden wurden. Auch wurden nun christliche Motive in die Märchen eingearbeitet. 1825 erschienen ausgewählte Geschichten der einzelnen Bände in einem gemeinsamen Buch, welches die Popularität der Gebrüder Grimm begründete. Ständige Überarbeitungen in den nächsten Auflagen folgten, auch wurden Märchen ausgetauscht. Anekdote am Rande: Nur ein kleinerer Teil der Geschichten beginnt mit der scheinbar so typischen Einleitung »Es war einmal ...«.





Autor II - Ludwig Bechstein
(»Die sieben Schwaben«):

Ludwig Bechstein (1801-1860), der als Bibliothekar und Archivar tätig war, verfasste auch Romane, Gedichte und Reiseliteratur. Diese sind heute weitgehend in Vergessenheit geraten. Bekannt sind vor allem die von ihm herausgegebenen Märchen, die sich teilweise mit denen aus der Sammlung der Gebrüder Grimm decken. Bechstein bearbeitete die Märchen vielfach, um ihnen eine pädagogische Note zu verleihen. Aus der Bechstein'schen Märchensammlung stammen unter anderem:

• »Die sieben Schwaben«
»Der alte Zauberer«
»Goldmarie und Pechmarie«
»Das Nusszweiglein«
»Der Richter und der Teufel«
»Die beiden kugelrunden Müller«
»Hühnchen und Hähnchen«
»Der Hase und der Fuchs«
»Siebenschön«
»Schwan kleb an«
»Goldhähnchen«
»Das Natterkrönlein«
»Zwergenmützchen«
»Die schlafenden Kinder«



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