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Ja, und ehrlich gesagt kann ich Dan verstehen. Ich hätte genau dasselbe getan, mindestens ...
Zum Inhalt: Trixie sieht einen Jungen in Lederjacke und mit Cowboystiefeln, den sie auf Grund seiner Kleidung für einen
Verbrecher hält. Nachdem alle übrigen Protagonisten 40 Minuten lang auf sie eingeredet haben, Trixie hätte gar keine
Beweise für ihre Anschuldigungen, stellt sich heraus, was eh alle wussten: Dan ist kein Straftäter.
Wirklich, ich mache eine Menge mit. Ich habe mir »Der Kindergeburtstag« (E 2053) angehört, ebenso alle Folgen von »Die
verwegenen 4«. »Rosenresli« und »Der kleine Häwelmann« haben sich auf meinem Plattenteller gedreht, und den
»Funk-Füchsen« habe ich 15 Folgen lang dabei zugehört, wie sie bei Vater Jeitz freiwillig den Abwasch machen. Aber
»Trixie Belden« ist solch eine letale Mischung aus keinen Ereignissen und einer nervigen Kinderdetektivin, dass man sich
ernsthaft die Frage stellt, wie diese Bücher solch ein Erfolg werden konnten, sodass man bei Miller International auf
das schmale Brett kam, hieraus eine zehnteilige Hörspielserie zu machen. »Perry Rhodan« hatte man seinerzeit nach drei
Folgen eingestellt. Na, schöne Grüße aus Terrania!
Neben der Handlung, die dünner ist als Backpapier, sind es auch die Sprecher des »Rotkehlchen-Clubs«, die einem auf die
Nerven gehen. Die Mädchen plappern unentwegt, und die Jungs klingen um Jahre zu alt.
Hinzu tritt, dass der Hörer schmerzhaft die Augen schließt, als Carsten Bohns »Another One Of Those Ups And Downs« sowie
»Guitarrero Come Down (Part 1)« erklingen, welche auf so fantastische Art »Die drei ??? und der Teufelsberg« untermalen.
Für einen kurzen Moment überlagern sich zwei Welten, welche absolut widersprüchliche Signale an das Hirn des Hörers
senden. Während das rechte Ohr meldet »Wow, einfach zurücklehnen und Bohn genießen!«, funkt das linke Ohr panisch
»Anathema! Anathema! Platte vom Spieler, sofort die Platte vom Spieler!«
Nein, Trixie und ich werden keine Freunde mehr. Aber eins lasst Euch gesagt sein: Finger weg von Carsten Bohn! ... und
ich meine das ernst, verdammt ernst!
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